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zur kommenden Ausstellung vom 9. September bis zum 10. Oktober
mit neuen Arbeiten von Dmitri Krenzer

Dmitri Krenzer ist 1983 in Kasan (Russland) geboren.
Er lebt und arbeitet in Ulm und in Dresden.

In seinen häufig monochromen Arbeiten geht dieser Künstler
bewusst intuitiv-emotional vor.
In diesen mehrstufigen Malprozess gibt er selbst den folgenden Einblick:

„Das Ergebnis ist zu Beginn der Arbeit offen.
Es gibt keine Vorstellung und keinen Gedanken – nur die Inspiration.“

Das „Sichtbarwerden der Arbeit“ beginnt beim Mischen der Farbe.
„Gleich danach wird die Gesamtfläche mit einem breiten Pinsel gefärbt.
Dieser Vorgang wiederholt sich, bis ich das Gefühl habe,
dass darin etwas entstehen kann“.
Danach werden erneut die Farben vorbereitet,
eine Auswahl an Pinseln getroffen
und einzelne malerische Impulse auf die Bildfläche übertragen,
indem der Künstler die Oberfläche leicht mit dem Pinsel berührt:
„Ich fange – wie beim Schreiben – links oben an
und gehe Zeile für Zeile nach unten, wo ich, rechts angekommen, aufhöre.“

Dmitri Krenzers Ziel bei diesem künstlerischen Arbeitsvorgang
ist ein komplexer Zustand der „Vollendung“-
ein Zustand, für den er den Begriff „Lebendigkeit“ verwendet:
„Die Form, die Proportion, das Intervall, das Leuchten, die Reinheit“
der einzelnen zum Bildbestandteil gewordenen Impulse
“ und auch ihr Schweben, ihr Klang, ihre Beziehung untereinander
sind dabei sehr wesentlich“.

Von 2007 bis zu seinem Diplom 2012 hat Dmitri Krenzer
an der HfbK in Dresden bei Elke Hopfe und Hanspeter Adamski studiert
und danach ein zweijähriges Meisterschülerstudium
bei Ulrike Grossarth angeschlossen.
Beginnend mit dem Jahr 2007 enthält seine Ausstellungsliste
eine ganze Reihe von Gruppen- und Einzelausstellungen
in verschiedenen Galerien sowie Preise und Auszeichnungen auch in Ulm.