1 – Jan Gemeinhardt „In Arbeit“

Ausstellung vom 8.3.20 bis zum 5.4.20

Jan Gemeinhardt
„In Arbeit“
Malerei

Jan Gemeinhardt arbeitet sehr gerne mit einer gedämpften, dunklen Farbpalette – in einem farblichen Spektrum also, das genaueres Hinsehen und Ergründen seiner Bilder herausfordert.

Mit der Wahl der Farbpalette und mit seinem bevorzugten Sujet
– der Landschaftsmalerei –
knüpft Jan Gemeinhardt an romantische Traditionen an:
Er erzeugt Szenerien aus vegetativen Bildelementen, die auf geometrische Störfaktoren treffen; undefinierte Lichterscheinungen durchstreifen melancholische Landstücke;
im sumpfig – feuchten Unterholz stehen plötzlich kleine Tiere.

Wir erleben Jan Gemeinhardt als einen jungen und humorvollen, aber gleichzeitig auch als einen sehr ernsthaften und tiefgründigen Maler.
Es bleibt offen, ob wir seine stillen Szenerien als kritische Hinweise auf die Umweltthematik lesen müssen oder ob sie Blicke in geheimnisvolle Wald – und Feldränder bieten,  wie wir sie als Kinder bei Waldausflügen faszinierend fanden.

Seine sorgfältige und bedächtige Arbeitsweise zeigte sich im Atelier von Jan Gemeinhardt:
Die Arbeit an den oftmals kleinformatigen Leinwänden führt über eine stufenweise Auseinandersetzung und Bearbeitung.
Entstandene Zwischenstände werden dabei in Regalen „abgelagert“, um sie zu gegebener Zeit wieder hervorzuholen und fertigzustellen.
Die Regal-Installation (Foto) in unserer Ausstellung kann diese Arbeitswelt nur andeutungsweise  wiedergeben:

 

 

 

 

 

 

 

 

Jan Gemeinhardt ist 1988 in Hof geboren.
Von 2008 bis 2014 hat er an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg
Freie Malerei bei Prof. Ralph Fleck studiert.