Unsere Ausstellung vom 10. Juni bis zum 8. Juli 2018:

Wer beim Begriff „Lustgarten“ an Gartenszenen des Rokoko denkt
sollte hier das Unerwartete erwarten.

Margarita Kopp bewegt sich – wie sie selbst sagt –
mit viel Freude und Vieldeutigkeit thematisch und formal
in und zwischen kulturellen Extremen –
„primär im Feld der Popkultur im weitesten Sinne“.

Inspiriert von Hieronymus Boschs „Garten der Lüste“
soll ihre Ausstellung in der Sebastianskapelle einen Ort schaffen,
der wie ein Irrgarten gespickt ist mit Bildern und Skulpturen,
die scheinbar keiner Ordnung folgen.
Die Künstlerin möchte,
„dass es humorvoll, und verspielt und bunt ist und ganz viel Lust bereitet.
Ein sommerlich leichtes Gefühl soll entstehen und andauern.
Die Sebastianskapelle als heiliger Ort gibt den Rahmen dafür vor.“

Damit ist ein Ausstellungskonzept angesprochen,
das bewusst auf die besonderen Qualitäten des Ausstellungsortes reagiert
und Bezug nimmt:
Speziell unsere Galerie bietet Bewegungslinien, die sich mit ihrer Vielfalt vom Raumideal des White Cube deutlich unterscheiden und ausstellende Künstler und Künstlerinnen deshalb auch irritieren können.
Weit eher als unter räumlichen Idealbedingungen besteht in der Sebastianskapelle damit aber auch die Gelegenheit und sogar der Anreiz, Ausstellungen aus divergenten Elementen und Ensembles zu begehbaren Inszenierungen aufzubauen.

Wer beim Begriff „Lustgarten“ an Gartenszenen des Rokoko denkt sollte hier das Unerwartete erwarten

biografische Daten der Künstlerin

1985 geboren in Iljitschowka, Kasachstan
1995 Übersiedelung nach Biberach
2008 Abschluss als Grafikdesignerin an der Ferdinand von Steinbeis-Schule in Ulm
2008-2010 Kinovorführerin und -Leiterin in Ulm
2010-2016 Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe bei Prof. Tatjana Doll und Prof. Henning Strassburger
2017 Meisterschülerin an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe bei Prof. Ulla von Brandenburg