5 – André Wischnewski „REC“

Ausstellung vom 25. Oktober bis zum 22. November 2020

André Wischnewski
„REC“
Skulpturen

André Wischnewski ist ein junger Bildhauer, der in seinen Arbeiten
in vielfältige Bezüge und Wahrnehmungsebenen ausgreift
und sie in oft überraschender Weise miteinander verknüpft.

Dazu der Künstler selbst:
„Im Fokus meiner Kunst stehen Sprache und Architektur. Zum einen untersuche ich akustische Phänomene, zum anderen spiele ich mit Vorstellungen von Raum, Maßstab und Volumen.
Neben der Phonetik ist die Architektur wichtiger Impulsgeber in meiner Arbeit. Ich hinterfrage das architektonisch Bestehende, indem ich mit dessen Eigenschaften experimentiere und es beispielsweise mit dem Comic verknüpfe und dessen Idee und Ästhetik übertrage.“

André Wischnewskis Portfolio enthält Gruppen von Arbeiten
mit unterschiedlichen Dimensionen und Themen-, Orts-,Raum – Bezügen:

Arbeiten für den öffentlichen Raum wie zum Beispiel
– „Whatever you say – Was immer du erzählst“, zu sehen im Skulpturenpark
Heidelberg … eine interaktive Arbeit, die sich dem Betrachter als
monumentalisiertes Rahmenkonstrukt einer leeren Comic-Heft-Seite
darstellt,
– „Ohne Titel (Durch Abwesenheit glänzen)“ … eine ortsspezifische Arbeit
für den botanischen Garten Karlsruhe, in der eine Geräuschkulisse
simuliert wird,

begehbare filigrane „Raumzeichnungen“
– beispielhaft zu erleben in der Ausstellung „Frischzelle“
des Kunstmuseums Stuttgart vom 19.10.19 bis 16.09.20,

„Soundbooks“ und „Soundpieces“, die an die Comicwelt anknüpfen
sowie

installative Ensembles, die ein Assoziationsfeld aus heterogenen Elementen
anbieten.

Wir sind gespannt, was wir in André Wischnewskis Ausstellung
in der Sebastianskapelle entdecken werden.

André Wischnewski ist 1983 in Crivitz geboren.
Er lebt und arbeitet im Mannheim und Karlsruhe.
Sein Studium der Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe bei Prof. Harald Klingelhöller hat er im Frühjahr 2019 als Meisterschüler abgeschlossen.